Das Ich im Licht, das lichte Ich

Wer bin ich, wenn ich nicht Ich bin? Bin Ich mein Körper? Bin Ich mein Geist? Meine Seele? Wer ist dieses Ich in mir?

Manch einer nennt dieses Ich das Ego und lehnt es ab. Dabei ist das Ich doch auch ein Teil von mir. Wenn ich aber einen Teil von mir ablehne, lehne i

ch es ab?

In Wahrheit ist alles eine Illusion, eine Illusion des Ich, das eine "Ich bin Präsenz" kreiert, die sie braucht um hier das Gefühl von Existenz zu erleben.

Wenn ich körperlichen Schmerz erfahre, erfährt mein Ego den Schmerz? Erfahre Ich den Schmerz? Oder ist es mein Körper der den Schmerz erfährt?

Die ursächliche Wirkung des Schmerzes, darauf können wir uns bestimmt einigen, spürt der Körper. Aber soweit wissen wir es ja auch schon, wir sind mehr als unser Körper. Körper, Geist und Seele, eine heilige Trinität. Der Schmerz ist nur das letztendliche Kommunikationsmittel unserer Seele, die wir zuvor nicht gehört haben. Somit muss sie sich über unseren Körper ausdrücken, den wir mit unserem Ich in Verbindung setzen: "Ich habe Schmerzen" und meinen in Wahrheit meine Seele schmerzt und sagt es mir über meinen Körper.

Hmm, tja, hier sind wir schon einen Schritt weiter im begreifen des Großen und Ganzen, aber wer ist nun dieses Ich?

Ich greife nun wieder einmal in meine reiche Erfahrungskiste meines Nahtoderlebnisses zurück.

Zu jener Zeit erfuhr ich mehrere Ebenen - ich war eben versucht "ich durchlebte mehrere Ebenen" was in der Form nicht stimmt, denn zu jenem Zeitpunkt war der Körper tot, der den Seelenfunken beherbergt, den ich als Teil eines Ich in der Materie wahrnehme.

Die erste Ebene war jene, da ich mich als "mein Selbst" noch wahrnahm. Ich betrachtete das was sich vor mir zeigte, und nahm gleichzeitig mich wahr, so als wäre ich gleichzeitig Beobachter und Akteur. Aber ich erkannte mich noch als diese Ichpersönlichkeit.

Erst auf der nächsten Stufe, da wo sich Raum und Zeit nicht mehr in Trennung befanden, begann mein Ichbewusstsein zu schwinden mit der Erkenntnis der Bedeutungslosigkeit.

Ein Satz ist seither für mich so unendlich prägend, ein Satz der mir von der geistigen Ebene wieder als Erinnerungsgeschenk gegeben wurde:

Alles ist Nichts, und Nichts ist Alles. Alles gebiert sich aus dem Nichts und in diesem Nichts ist alles enthalten.

Dies kann man vielleicht erst verstehen, wenn man wie Ich (hahahaha Ich ) also wenn man wie Ich, in diesem Kreis gestanden hat, und um sich alles wahrgenommen hat. Das Vergangene wie das Zukünftige, das was immer schon war, und das was sein wird, und trotzdem schon ist. Ich weiß, so etwas kann man kaum verstehen, und ich kämpfe mit meinen Worten, um es für euch verständlich zu machen, die, die ihr noch nicht diese Schwelle überschritten habt.

Die nächste Ebene, indem mein Ichbewusstsein vollends verschwand, war dann die Ebene, zu der man mich so gerne, manchmal in einer kleinen Boshaftigkeit, hineindrängt: In die Licht und Liebe Fraktion.

Und Ja, ich bekenne mich zur Licht und Liebe Fraktion, denn ich erfuhr dieses Licht, ich war dieses Licht, das fernab jedes Ichs war, denn dieser göttliche Funken der Ich war, den ich nur aus der Distanz als Ich benennen will, verschmolz mit all dem anderen Licht in einer Explosion aus Liebe und Bedingungslosigkeit. War zuvor in der Zeit-Raum Auflösung die Bedeutungslosigkeit vorherrschend, weil nichts mehr von Belang war, es war einfach, ohne Wertung, so war es da die Bedingungslosigkeit. Licht und Liebe, mehr brauchte es nicht um zu Sein - Ich bin das Licht und ich bin es nicht, weil ich nur ein Teil dessen bin, ein Teil aus dem ich entstanden bin - Es ist alles Nichts, und aus diesem Nichts gebiert sich Alles.

Wer also bin ich, wenn ich nicht ich bin?

Gerne diskutiere ich mit euch diese, ich gestehe recht theosophische Frage, oder ihr könnt mir auch Fragen stellen zu meinem NTE. Entweder via Email, oder via Facebook Messenger. Ich freue mich auf eure Fragen.


Von Herz zu Herz, eure Mara




29 Ansichten