Viva la Revolution und die Liebe der Allmami= oder die 2 Seelen in meiner Brust 

Mir geht es gut, ja das tut es wirklich. Ich bin in der glücklichen Lage eine Ehe führen zu dürfen, die uns aneinander wachsen und Reifen lässt, voller Liebe und Dankbarkeit. Wir leben trotz staatlicher Restriktionen die mich zwang mein Geschäft geschlossen zu halten ziemlich sorgenfrei. Ich bin seit Beginn der Krise ein Anlaufpunkt für viele Menschen mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten, und begleite jeden von Herzen gerne, der um Hilfe ansucht. Dafür schlägt mein "Allmutter Herz". Ich liebe mein Tun und die Menschen die mich umgeben. Menschen die mich stärken, damit ich weiterhin tun kann was ich so gerne tue, für die Menschen die zu mir kommen da zu sein mit Rat und Tat, Hoffnung zu schenken und als Brückenbauerin fungieren wo sich ein Abgrund auftat, Ängste zu lösen, wo sich durch Vernebelung der lichte Blick ins eigene Herz getrübt hat.

Einige Menschen habe ich gestärkt wieder "entlassen", etliche darf ich noch weiter begleiten und ein paar sind abgefallen. Diese Menschen durfte ich neu beurteilen, ohne zu verurteilen und für mich neu entscheiden, ob es noch Sinn macht den Weg gemeinsam weiter zu gehen.

Dies ist die eine Seele die ihren Raum in meiner Brust einnimmt Und dann ist da noch......

Viva la Revolution, ich sehe mich in vorderster Front immer wieder diese Parole ausrufen, eine Heugabel gen Himmel gestreckt, jede Faser meines Körpers ist gespannt und in Aufruhr, mein Herz schlägt schneller. Nicht weil ich Angst habe, sondern weil ich entschlossen bin. Entschlossen für diese Sache, für meine Rechte, für die Rechte unserer Kinder und Kindeskinder, für eine gerechtere Welt ohne Standesdünkel in den Kampf zu ziehen, selbst wenn das meinen Tod bedeutet, ja, ich bin entschlossen zu sterben für diese eine Sache an die ich glaube.

Dieses Bild mit demselben höher und schneller schlagenden Herzen taucht immer in mir auf, wenn ich mit aktuellen Aussagen unserer Politprominenz konfrontiert werde, und das obwohl ich keine Nachrichten sehe oder höre, aber man kommt nie ganz daran vorbei, und sei es, dass man nur die Schlagzeile einer Tageszeitung an der Supermarktkasse liest, oder es in einem Telefonat mit einer Freundin aufploppt. Da wird die anarchistische Pazifistin in mir urplötzlich zur schwertschwingenden Jean d'Arc oder auch einer heugabelschwingenden Revolluzionärin während der französischen Revolution. Wenn sich dann dieses Gefühl des Aufbegehrens wieder gelegt hat und mein Herz wieder eine ruhigere Gangart eingenommen hat, dann bin ich beinahe erschrocken über dieses Gefühl der Entschlossenheit, sogar für eine Sache zu sterben von der ich überzeugt bin.

Vielleicht eine Erfahrung längst vergangener Zeiten die ich nochmal durchfühken darf, vielleicht aber auch eine Zukunftsvision? The answer my friend is blowing in the wind....

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