Wann, wenn nicht JETZT?

Ich bin schon etliche Zeit, genau genommen seit 11 Jahren, in den sozialen Netzwerken unterwegs. Immer wieder habe ich meine Freundeslisten und Fanbase ausgedünnt. Ich habe mich eben in eine andere Richtung entwickelt, als die Menschen die mich bislang begleitet haben. Wir waren für mein Empfinden sozusagen nicht mehr kompatibel, ihre Ansichten passten nicht mehr in mein Weltbild.

Ich verurteile niemanden, weder diese Menschen, die mir bis dahin viel beigebracht haben, noch mich selbst, weil ich mich nicht mehr mit dieser 3D Energie auseinandersetzen möchte, es ist nicht mehr meine Welt, nicht mehr meine Art zu denken und zu fühlen.

Ich möchte, so gut es eben in dieser Welt momentan geht selbstbestimmt, aber verantwortungsvoll für alle Menschen um mich, leben dürfen ( wir schreiben das Jahr 2020, im März und sind mitten drin in einer Pandemie, die die Welt zur Ruhe zwingt, und zu bislang ungekannten Maßnahmen die das Leben aller einschränkt)

Und wieder steigen einige Menschen aus meinem Lebenszug aus. Diese Menschen haben schon länger ein Abteil in dem Zug eingenommen, dass ich schon länger nicht mehr betreten habe, weil es da nichts mehr gab, was mein Interesse schürte. Nun war es auch an der Zeit, diese Menschen aus meinem Lebenszug, aus meinem Abteil zu verabschieden, damit wieder Raum geschaffen wird, für all die Menschen die noch in meinen Zug einsteigen wollen. Damit wir voneinander lernen können, all das Interessante das uns jetzt auf unserer Reise begegnet zu reflektieren.

Diese Menschen gehen mit mir in Resonanz, sie schwingen auf meiner Frequenz, die ich als hoch ansehe, und somit diese Menschen auch schon höher schwingen als der Rest. Ja, das mag arrogant klingen, für denjenigen der noch in der 3D Matrix verhaftet ist und bewertet.


In den sozialen Netzwerken gibt es aus meiner Sicht derzeit 2 Lager, die, die versuchen das Beste aus der Situation zu machen, die den Menschen unterstützend zur Seite stehen wollen, auf welche Art auch immer, und die, die nur jammern und sich als Opfer der Umstände sehen.

Beides hat seine Berechtigung, denn sie zeigt uns ja nur den Stand der eigenen Entwicklung. Bin ich jemand der sich fremdbestimmen lässt und sich den Ängsten hingibt, oder bin ich jemand, der gerade in dieser Krise in seinem Vertrauen bleiben kann, und Ja, sogar kreativ wird?

Ich gehöre definitiv zur 2. Kategorie und versuche den Menschen Hoffnung zu geben, sie gerade jetzt, da sie die Zeit dazu haben, in ihre mentale und spirituelle Kraft zu begleiten.

Ja, ich bin auch Unternehmerin und die Restriktionen bringen mich wie viele andere Kleinunternehmer an die Grenze der Existenz.

Ja, auch ich durfte mir meine Ängste diesbezüglich ansehen. Wie wichtig ist mir was?

Und ich habe erkannt, dass mir wahrlich nichts Materielles mehr wichtig ist. Wenn ich mein Geschäft zusperren muss, dann ist es so, dann wird sich für mich etwas anderes ergeben, etwas wo ich meine Aufgabe erfüllen kann, die die ich mir vorgenommen habe. Es wird für mich immer weiter gehen, auf die ein oder andere Art, und es liegt an mir, wie ich mich dabei fühle. Ich habe das riesen Glück dieses Urvertrauen in mir beheimatet zu haben, ich weiß aber auch, dass genau dieses Urvertrauen vielen Menschen fehlt.

Ich weiß, dass ich immer soviel haben werde, dass ich ein Dach über den Kopf habe, und etwas zu essen für mich und die mir Anvertrauten, das ist mein Urvertrauen, denn mehr brauche ich in Wirklichkeit nicht zum leben. Und das wärmende Dach muss auch keine 80-100m2 haben. Selbst aus einem Schweinestall lässt sich mit sehr wenig Geld etwas Schnuckeliges machen. Das habe ich bei meinen 21 Umzügen und als Alleinerzieherin nicht nur einmal gemacht.

Nein, Urvertrauen ist keine Naivität oder Blauäugigkeit, auch kein verleugnen der Realität, es ist das, was die meisten von euch leider nicht mehr kennen, und deswegen Menschen wie mich genau deswegen verurteilen. Man greift lieber an, was man nicht kennt, dann braucht man aus seiner Komfortzone auch nicht aussteigen!



Ich, Wir können gerade nicht ändern, was nicht zu ändern ist, aber wir können ändern was wir fühlen. Wir können uns ansehen warum wir so fühlen. Ist es wirklich das was ich denke, wovon ich überzeugt bin, was ich tief in mir fühle, oder ist es eine Wahrheit die im Außen geschürt wurde, und die ich als meine Wahrheit angenommen habe, ohne weiter zu überprüfen ob es so ist? Jede Münze, wirklich jede Münze hat immer 2 Seiten, 2 Seiten die verschieden gestaltet sind, und doch bleibt ihr Wert erhalten, egal welche Seite man betrachtet. Der Wert für uns heißt "mein Leben", und dieses Leben kann ich aus dieser Perspektive betrachten, der Negativen, der alles zerstörenden (wobei zerstören auch nicht negativ zu bewerten ist, denn auf diesem Nullpunkt kann ich aufbauen, das was wirklich von Wert ist) oder ich sehe mir mein Leben von der positiven Perspektive an - was kann ich tun, damit es mir gut geht.

Hilft jammern, geht es mir damit gut? Nein! Es zieht mich nur noch mehr runter, und es artet derzeit sogar in eine Art Wettbewerb aus - sieh nur, ich bin noch viel ärmer wie du!

Ich verstehe jeden von euch, der so fühlt, und Nein, ich verurteile niemanden. Ich möchte nur sagen und zeigen, dass es auch anders geht, dass wir dorthin zurück kehren dürfen, das, was unsere wahren Werte sind und bedeuten.

Das dürfen wir jetzt heraus finden, was für jeden Einzelnen von uns wirklich wichtig und wertvoll ist. Für mich ist es neben meiner Familie und meinen Freunden tatsächlich meine Berufung, der ich auch von zuhause aus nachgehen kann und darf, jetzt mehr denn je, denn ich habe meine Gruppen geöffnet und arbeite heute intensiver mit den Menschen, gebe ihnen mein Wissen kostenfrei mit auf den Weg, weil es das ist, was mir wichtig ist - Liebe und Hoffnung zu verschenken, im großen Maß - weil ich es mir wert bin <3



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